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KI für Ihr ERP: Leitfäden für den Mittelstand

Praxisleitfäden für Fertigungsunternehmen: wie Sie KI auf Ihr bestehendes ERP und Ihre Produktionssysteme bringen, ohne dass Daten das Haus verlassen.

SAP S/4HANA

KI für SAP S/4HANA on-premise: Antworten aus Ihren Daten, ohne dass etwas das Haus verlässt

Sie können Fragen in natürlicher Sprache an Ihr S/4HANA stellen, ohne Daten an einen externen KI-Dienst zu senden: Ein Open-Weight-Modell läuft auf Ihren eigenen GPUs, liest über freigegebene CDS Views und OData-Services und respektiert Ihre SAP-Berechtigungen. Das ist sinnvoll, wenn Joule oder Ihr Cloud-Vertrag nicht in Frage kommen oder die Fachbereiche mehr als Standardberichte brauchen.

abas ERP

KI für abas ERP: Aufträge, Stücklisten und Varianten in Klartext abfragen

abas ERP wird oft in der Einzel- und Variantenfertigung eingesetzt, wo Stücklisten und Arbeitspläne stark variieren. Eine lokal betriebene KI kann dort Fragen zu Aufträgen, Terminen und Materialverfügbarkeit beantworten, ohne dass Daten Ihr Haus verlassen. Der Zugriff sollte über vorhandene Schnittstellen und Infosysteme laufen und nicht an der Anwendungslogik vorbei.

proALPHA

KI für proALPHA: Fertigungs- und Lagerdaten in Klartext abfragen

proALPHA-Anwender können eine KI-Schicht neben das ERP stellen, die Fragen zu Fertigungsaufträgen, Beständen und Lieferanten beantwortet und dabei auf eigenen Servern läuft. Das schützt Betriebsgeheimnisse und erfüllt die Anforderung vieler Kunden, dass Daten nicht an externe KI-Dienste gehen. Ob Herstellerfunktionen reichen, klärt ein kurzes Assessment.

Infor LN

KI für Infor LN in der Fertigung: Sessions, Aufträge und Qualitätsdaten in Klartext

Infor LN, das aus Baan hervorgegangene System, wird in der Fertigung und bei Zulieferern häufig seit vielen Jahren betrieben. Eine lokal betriebene KI kann dort Fragen zu Produktion, Beschaffung und Qualität beantworten, ohne dass Daten das Unternehmen verlassen. Der Zugriff läuft lesend über die vorhandenen Infor-Schnittstellen.

Microsoft Dynamics 365 Business Central

KI für Dynamics 365 Business Central: Copilot oder lokales Modell, und was die DSGVO verlangt

Für Business Central bietet Microsoft mit Copilot eigene KI-Funktionen. Wenn Ihre Daten besonders schützenswert sind oder Sie Fragen über mehrere Systeme stellen wollen, kann ein lokal betriebenes Modell über die Business-Central-API die bessere Wahl sein. Beide Wege sind möglich, entscheidend sind Datenfluss, Rechtsgrundlage und Ihre Anforderungen.

MES und Shopfloor-Daten

KI für MES und Shopfloor-Daten: Antworten aus BDE, MDE und Qualität

KI auf MES-Daten beantwortet Fragen wie 'Warum steht Linie 3 so oft?' in Sekunden, weil sie Stillstandsgründe, Rückmeldungen und ERP-Aufträge zusammenführt. Sie läuft am besten lokal, liest nur und zeigt jede Abfrage. Ein fertiges MES-Dashboard reicht, solange die Fragen vorhersehbar sind.

EU-KI-Verordnung und ERP

EU AI Act und ERP-KI: Was Fertigungsunternehmen wirklich beachten müssen

Ein KI-Assistent, der Fragen zu ERP-Daten beantwortet, fällt meist nicht unter Hochrisiko-KI, löst aber Pflichten wie KI-Kompetenz (Art. 4) und Transparenz aus. Kritisch wird es bei Personalentscheidungen oder bei KI als Sicherheitsbauteil. Rechtsberatung ersetzt diese Seite nicht.

Betriebsrat und KI im ERP

Betriebsrat und KI im ERP: Mitbestimmung und Betriebsvereinbarung

Sobald ein KI-System im ERP Nutzerdaten verarbeitet, die Verhalten oder Leistung erkennen lassen könnten, hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitzubestimmen. Am besten binden Sie ihn früh ein und regeln Zweck, Daten und Grenzen in einer Betriebsvereinbarung. Dies ist keine Rechtsberatung.

ERP für Rüstung und Luftfahrt

KI für Rüstungs- und Luftfahrtzulieferer: VS-NfD, on-prem und air-gapped

Zulieferer mit VS-NfD-Daten, Exportkontrolle oder Kundenvorgaben dürfen ihre ERP-Daten meist nicht an Cloud-KI senden. Ein lokal betriebenes, schreibgeschütztes Modell auf eigenen GPUs, auch im abgeschotteten Netz, macht KI trotzdem möglich. Freigaben und Einstufungen bleiben Ihre Verantwortung.

Lokale LLMs (Llama, Mistral) mit ERP-Daten

Lokale LLMs mit ERP-Daten: Llama, Mistral und Qwen im eigenen Haus

Offene Modelle wie Llama, Mistral oder Qwen laufen mit vLLM oder Ollama auf eigenen GPUs und beantworten Fragen auf ERP-Daten, ohne dass Daten das Haus verlassen. Für Abfragen und Dokumentensuche reichen sie meist aus, bei komplexem Schlussfolgern sind große Cloud-Modelle teils besser.

Epicor Kinetic

KI für Epicor Kinetic: Antworten aus Ihren ERP-Daten

KI auf Epicor Kinetic bedeutet in der Praxis: Mitarbeiter fragen in natürlicher Sprache nach Aufträgen, Jobs, Teilen und Beständen und erhalten belegte Antworten aus den Live-Daten. Netray setzt dafür offene Sprachmodelle ein, die auf Ihrer Hardware oder in Ihrer privaten Cloud laufen. Schreibzugriffe gibt es nur nach menschlicher Freigabe.

Sage 100 / Sage X3

KI für Sage 100 und Sage X3 im Mittelstand

Für Sage 100 und Sage X3 lässt sich KI als Abfrage- und Assistenzschicht über die vorhandenen Daten legen, ohne das ERP zu ersetzen. Die Modelle laufen privat, der Zugriff ist lesend und folgt den Sage-Rollen. Wie gut das funktioniert, hängt vor allem von Datenqualität und Zugriffsweg ab.

CAQ / QMS

KI im Qualitätsmanagement: 8D und CAQ mit ERP-Daten

KI kann im Qualitätsmanagement Reklamationen, Prüfdaten und Chargen aus ERP und CAQ zusammenführen und 8D-Berichte vorbereiten. Entscheidungen, Freigaben und die Ursachenbewertung bleiben bei der Qualitätssicherung. Die Modelle lassen sich privat betreiben.

ERP (allgemein)

ERP-Daten in natürlicher Sprache abfragen: so funktioniert es

Natürlichsprachliche Abfragen übersetzen eine Frage wie 'Welche Aufträge sind diese Woche gefährdet?' in geprüfte Abfragen gegen Ihr ERP. Gute Systeme zeigen die Abfrage, halten sich an die ERP-Rechte und sind lesend. Die Qualität hängt von Datenmodell und Fachwissen ab, nicht allein vom Sprachmodell.

ERP-KI Ausschreibung

KI-Anbieter für Ihr ERP auswählen: Lastenheft und RFP

Ein gutes Lastenheft für ERP-KI beschreibt Anwendungsfälle, Datenzugriff, Betriebsort, Rechte und Nachweise, nicht Modellnamen. Fragen Sie nach Testmengen, Belegen für jede Antwort und klaren Verantwortlichkeiten. Misstrauen ist angebracht bei pauschalen Versprechen und fehlenden Messungen.

ERP (abas, proALPHA, APplus, PSIpenta, Infor, SAP)

E-Rechnungspflicht: XRechnung und ZUGFeRD aus dem ERP, und wo KI sinnvoll hilft

Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische B2B-Unternehmen E-Rechnungen empfangen können; die Pflicht zum Ausstellen wird bis Ende 2027 stufenweise eingeführt. Die Erzeugung gehört ins ERP und ist ein Format- und Prozessthema, keine KI-Aufgabe. KI hilft an den Rändern: bei Prüfung, Zuordnung, Klärung von Abweichungen und bei den Rechnungen, die weiterhin als PDF eintreffen.

APplus und PSIpenta

KI für APplus und PSIpenta: Auskunft und Assistenz für die Auftragsfertigung

APplus und PSIpenta bilden Einzel- und Variantenfertigung mit Stücklisten, Arbeitsplänen und Fertigungsaufträgen ab. KI lässt sich als lesende Auskunftsschicht und Assistent darüberlegen, ohne das ERP zu verändern. Sie läuft auf eigener Hardware, Schreibzugriffe gibt ein Mensch frei.

Bestehendes ERP (abas, proALPHA, Infor, SAP)

KI-Agenten auf dem bestehenden ERP: ohne Migration, mit Freigabe durch Menschen

Sie müssen Ihr ERP nicht ersetzen, um KI zu nutzen. Ein Agent liest Daten über Schnittstellen, bereitet Entscheidungen vor und löst Aktionen nur nach Freigabe aus. Das funktioniert auf abas, proALPHA, Infor, SAP und anderen Systemen, solange Datenzugriff und Datenqualität stimmen.

ERP und Fertigungsdaten (On-Premise)

Souveräne KI on-premise: offene Modelle im eigenen Haus für Fertigungsunternehmen

Souveräne KI heißt: Modell, Daten und Protokolle bleiben unter Ihrer Kontrolle. Mit offenen Modellen auf eigenen GPUs lässt sich das für ERP-Auskunft, Dokumentensuche und Assistenz realisieren. Sie sparen keine Arbeit am Betrieb, gewinnen aber Kontrolle und Nachweisbarkeit.

ERP und OT-nahe Systeme

NIS2 in der Fertigung: Was ERP, Schnittstellen und KI-Systeme jetzt leisten müssen

NIS2 verpflichtet viele Fertigungsunternehmen zu Risikomanagement, Meldungen an das BSI und Sicherheit in der Lieferkette. Das ERP ist dabei ein zentrales Schutzobjekt, und jede KI-Anbindung erweitert die Angriffsfläche. Sauber umgesetzt kann eine lokale KI-Architektur die Anforderungen sogar erleichtern.

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